Die Jugendsicherheitsbeauftragten der HKM auf der A+A

Worum geht es auf der A+A Messe?

Die A+A ist die führende Fachmesse mit Kongress für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

 

Ein Auszubildender der HKM erzählt von der A+A…

Eine Arbeitssicherheitsmesse wie wohl die meisten, da  dachte ich zuerst an lange, theoretische Vorträge über Gefahrstoffklassen, DIN Vorschriften oder Langzeitwirkungen von Stäuben. Ja,  das gab es durchaus auch auf der A+A, aber noch viel mehr. Am besten, ich erzähle mal von unserem Tag auf der Fachmesse

Zu der Messe in Düsseldorf reisten wir, die Ausbilder Hammen und Sandten,  so wie die Sicherheitsbeauftragten Fingerhut, Rahmacher,   Börsting und ich mit der Bahn an. Schon in der Bahn sahen wir viele Leute mit Aufdrucken auf den Jacken von diversen Sicherheitsfirmen.
Wir hatten uns zum Glück am Vortag einige Unterlagen der A+A zusammengestellt und uns vorbereitet. Mit Lageplan, Veranstaltungsterminen und weiteren Unterlagen in der Hand machten wir uns also auf in die Eingangszonen.
Nach kurzem Briefing mit Hr. Sandten und kleinem Arbeitsauftrag trennten wir uns teilweise auf und liefen in die Menschenmengen hinein. Stand an Stand gereiht wurden wir Anfangs von Informationen überflutet und versuchten uns erstmal etwas Übersicht zu verschaffen.
Der Lageplan wurde schnell vergessen und nach einer kleinen Absprache unter den Auszubildenden war klar, wir laufen los und schauen uns alles an bevor wir zu irgendwelchen Vorträgen gehen( zumindest wollten wir dies tun).
Vertreter der verschiedensten Firmen stellten sich vor, Firma KERBL eine Firma in Privatbesitz erweckte unser Interesse: „Wir versprechen ihnen hohen Lieferservice, mit einem neuen Logistikzentrum können wir Ihnen alle Waren in bester Qualität in Nullkomma nichts zur Verfügung stellen“. Die Vertreter erklärten uns viel zu ihren Firmen und Produkten, auch Details die durchaus neu und interessant waren. Wussten Sie zum Beispiel, dass Handschuhe in 17 verschiedenen Kategorien eingeteilt werden können? Jetzt schon. Wir gingen weiter und entdeckten einen Stand der Paul Voormann GmbH, der uns erklärte wie wichtig Hautschutz ist, mithilfe von Cremes vor,- während oder nach der Arbeit. Öle, Fette, Schmierstoffe, Stäube, Graphit oder Ruß allem kann mit irgendeiner Creme vermeintlich entgegengewirkt werden.
Eine Person zwischen 35-40 Jahren sauber gekleidet im Anzug fragte uns ob wir die Ursachen für empfindliche Haut kennen. Fragende Gesichter, zum Glück klärte er uns schnell auf: physikalische Reize, chemische Reize, Umwelteinflüsse oder sogar psychische Faktoren haben Einfluss auf die Haut.
Nach all den Informationen kam die Cafeteria gerade recht. Ein kleiner Café für 3,40 €, immerhin waren die Becher sicher genug, damit wir uns nicht die Finger verbrennen. Mit voller Energie und einem leeren Geldbeutel gingen wir weiter.
Halle 10, eine riesige Halle, anders als die anderen Hallen waren hier weniger Textil-Stände oder kleinere Informationsecken, sondern große Aufbauten mit interaktiven Spielen. Eine Frau balancierte  einen Fußball über ihren Kopf, zwischen den Beinen, hin und her. In der anderen Ecke spielten zwei Personen gegeneinander, sie drückten auf einem riesen Bildschirm vor sich auf Tasten die aufleuchteten. Oben lief eine Zeit mit, die zusätzlich noch die gedrückten Felder zählte.
Unsere Auszubildenden Börsting und Fingerhut entdeckten einen Stand, mit einem  Gerüst indem sich eine Person hinein legt und eine VR-Brille aufgezogen bekommt, durch die sie einen Virtuellen Parcours entlang fliegt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schlugen sich die Zwei auch sehr passabel.
Was hat dies mit Arbeitssicherheit zu tun dachte ich mir, wurde aber schnell aufgeklärt als der Mann am Stand uns danach erzählte wie wichtig eine gute Stabilität im Körper sei und das Rumpf-Training auch Spaß machen kann. Das Grinsen in den roten angestrengten Gesichtern der beiden bestätigte dies. In dieser Halle ging es offensichtlich darum, Bewegung in seinem Alltag zu integrieren.

Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass wir uns auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt in Halle 11 machen müssen, zur Fashion Show. Ein Catwalk mit Arbeitsklamotten, mag auf den ersten Blick etwas kontrovers klingen, funktioniert aber und war wirklich sehr interessant anzuschauen.
Anschließend trennten sich nochmal unsere Wege und wir verbrachten unsere Zeit damit, unsere Kenntnisse in Arbeitssicherheit auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Abschließend bleibt zu sagen, dass die A+A Fachmesse wesentlich interessanter als vorher angenommen war. Jeder von uns hat etwas mitgenommen an diesem Tag und es waren nicht nur Werbegeschenke 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s