Es neigt sich dem Ende zu …

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

da ich kurz vor meiner Prüfung stehe und die letzten Monate wenig Zeit hatte um von meinen Erlebnissen zu berichten, hole ich es mal in ein paar Zeilen nach.

Ich habe in den letzten Monaten viele neue Leute kennengelernt in verschiedenen Betrieben und die Hütte kennengelernt. Man war an Orten, wo man sonst nicht hinkommt und man ist gut rum gekommen. Ich hatte Tage, an denen ich echt viel Spaß bei der Arbeit hatte. Klar gibt es auch mal Tage, die man nicht so toll fand aber im allgemeinen war meine Zeit im Betrieb sehr ereignisreich.

In meinem letzten Betrieb musste ich für meine Abschlussprüfung ein Projekt erstellen und durchführen. Es gab viele verschiedene Hürden aber ich bin ans Ziel gekommen.

Jetzt stehe ich so kurz vor meiner Abschlussprüfung Teil 2 und bin, wenn alles gut geht, bald keine Azubine mehr. Dann heißt es : „Willkommen in der Arbeitswelt als Facharbeiterin´´

Ich bin sehr gespannt auf meine Zeit hier auf der Hütte und was ich noch so alles erleben werde.

Am meisten freue ich mich auf die Dinge die ich lernen werde und auf Resultate die bei meiner Arbeit zu Stande kommen.

Ich werde jetzt mal weiter lernen und werde nach meiner Prüfung wieder etwas von mir hören lassen.

Amy 🙂

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Lagerfeuer mit den „Neuen“

Hallo ihr Lieben 🙂

Am Vorletzten Abend der Einführungswoche der neuen Azubis bin ich dann auch mal eben rüber ins schöne Berg en Dal gefahren um zu schauen, wie die Auszubildenden die Woche „überlebt“ haben.

Mit einem großen Lagerfeuer und guter Stimmung wurde ich empfangen. Auf den ersten Blick sahen alle gut gelaunt und wohlauf aus. Es war ja schließlich auch dunkel :p Im Licht sah man dann bei dem ein oder anderen müde Augen von den langen Abenden zusammen und den ein oder anderen blauen Fleck am Bein von sportlichen Aktivitäten im Wald … Aber der erste Eindruck war durchaus positiv.

Zusammenhalt und Spaß stand an erster Stelle. Natürlich gab es hier eine Gruppe und da eine Gruppe die sich über verschiedene Themen unterhalten haben aber man saß als gemeinsame Gruppe am Feuer und hat sich gewärmt. 🙂 Zwei der Teamer packten ihre Gitarren aus und spielten los und sangen tolle Lieder. Bei Songs wie „Wonderwall“ von Oasis sangen wir alle gemeinsam und es war sehr idyllisch und die Atmosphäre war perfekt für den letzten gemeinsamen Abend, bevor es wieder hieß – aufräumen und abreisen.

Die kurze Nacht stand am Morgen wohl jedem ins Gesicht geschrieben aber dennoch gab es ein gemeinsames Frühstück und im Anschluss hieß es aufräumen. Danach habe ich mich zu einer Gruppe gesellt die eine Feedback-Runde zur Woche gestartet hat und die Erfahrungen der Azubis hörten sich interessant an. Nachdem die komplette Gruppe sich  draußen zum Feedback getroffen hat führte jede Stammgruppe in einem kleinen „Theaterstück“ auf, was ihr Highlight der Woche war und wir sangen nochmal gemeinsam das Lied „Wonderwall“ in Begleitung der Gitarre. Und danach hieß es auch schon Abschied nehmen und den „Neuen“ einen guten Start zu wünschen.

Aus den Erfahrungen der Auszubildenden in Einzelgesprächen hörte man durchweg positive Rückmeldungen und es ist immer schön zu sehen, dass man das Ziel des Kennenlernens erreicht hat. Alles weitere passiert mit den Wochen, Monaten und Jahren… 🙂

Liebe Grüße

Amy 🙂

So sehen Sieger aus, Schalalalala

Heeeeey 🙂

Wie Vanessa schon berichtet hat, nahmen wir am Sonntag (14.06.) an der Drachenbootregatta im Innenhafen teil. Dort angekommen ging es auch direkt los. Wir paddelten wie die Verrückten und wurden 2/4 🙂 Beim zweiten Rennen haben wir etwas versagt….  Dennoch durften wir ein drittes Mal antreten in der Kategorie : Einzug ins Finale der FUN Regatta. Und …. Tadaaaa wir haben alles gegeben,erzielten eine tolle Zeit und zogen ins Finale ein 🙂

Dann hieß es… Keine 250m sondern 500m.. Wir paddelten los und verloren das Taktgefühl und schwankten über die Ziellinie. Danach mussten wir auf die Platzierung vor Ort warten. Und dann ging es los.. 8 Platz – nicht die Hkm Azubis.. 7,6,5,4,3 Platz auch nicht. Wir schauten uns verdutzt an und dachten alle : unter die letzten drei ???? Wir ?

Ja und dann Platz 3 nicht wir…Platz 2 nicht wir … Aber Platz 1 !!!!

Unser Ziel bzw unser Wunsch wurde wahr ! 🙂

Es gab Grund zu feiern und wir waren alle stolz auf uns und konnten unser Glück nicht glauben. In diesem Sinne vielen Dank ans Team und an den Organisator Nick! Ich hoffe wir können im nächsten Jahr unseren Titel gemeinsam als Team verteidigen.

Vielleicht lag unser Glück auch daran, dass unserem Musti ein Vogel auf seine Glatze ….naja ihr wisst schon 😉 soll bekanntlich Glück bringen hehe….

Schöne Restwoche! Für einige von uns geht es morgen nach Auschwitz zu einer Gedenkstättenfahrt worüber wir gerne berichten werden.

Liebe Grüße

Amy 🙂

Grüße

„Hilfe für Nepal“

Hallo liebe Leserinnen und Leser ,

heute berichte ich euch von einer laufenden Aktion auf unserer Hütte, die von Seiten unserer Jugendvertretung ins Leben gerufen wurde.

Wie ihr alle mitbekommen habt, gab es bisher schon zwei Erdbeben in kürzerster Zeit in Nepal, wo viele ihr zu Hause verloren haben oder aber was viel schlimmer ist, auch Familie und Freunde. Unvorstellbar für uns. Gerade sitzt man noch mit der Familie beim Essen oder schüttet dem Freund oder der Freundin sein Herz aus und im nächsten Moment ist alles zerstört. Man verliert alles. Hat von der einen auf die andere Sekunde rein garnichts mehr. Man verliert nicht nur Wertgegenstände sondern muss hoffen, dass irgendwo da draußen deine geliebten Menschen noch lebendig sind und sich retten konnten. Tagelang versucht man jeden einzelnen zu finden unter den Trümmern. Grausam, wie schnell einem alles genommen werden kann.

Man kann den Betroffenen zwar die Menschen die sie verloren haben nicht wiederbringen, aber man kann versuchen ihnen durch eine kleine Spende einen Funken Hoffnung zu schenken, dass sie  irgendwann wieder ein eigenes Dach über dem Kopf haben können und bis dahin ernährt werden und sehen, dass viele Menschen ihr Schicksalsschlag trifft und man helfen möchte und ihnen in irgendeiner Art und Weise beisteht.

Aus diesem Grund hat die Jugendvertretung von HKM die Aktion „Hilfe für Nepal“- geplant. Mit Plakaten und Flyern wird auf der Hütte dazu aufgerufen ’n Euro von jedem kann viel bewirken‚. Außerdem stehen an mehreren Sammelstellen auf unserer Hütte bereits Spendendosen, die sich immer weiter füllen und an 4 Terminen geht die Jugendvertretung persönlich mit den Spendendosen durch die Betriebe und macht darauf aufmerksam, dass jede Spende hilft. Zum Abschluss wird auf unserer nächsten Betriebsversammlung ein letzter Spendenaufruf gestartet, um so viel wie möglich zu sammeln um zu helfen.

Zu wissen dass, 5 Euro helfen um 5 Menschen medizinisch zu versorgen oder 70 Euro es ermöglichen eine ganze Familie 2 Wochen lang zu ernähren zum Beispiel sollte jedem zeigen, dass bei so einer großen Belegschaft ’n Euro von jedem wirklich viel Bewegen kann. Angenommen man gerät selber in solch eine Katastrophe. Dann ist man glücklich, wenn irgendwo da draußen auch jemand ’n Euro oder zwei für einen selber übrig hat.

Aus diesem Grund, kann ich nur sagen – tolle Aktion der JAV’s und ich hoffe das WIR BEI HKM gemeinsam helfen können.

Amy

Ab zum Wdr :)

Hallöchen liebe Leserinnen und Leser.

Heute möchte ich euch etwas von meinem Besuch bei dem WDR erzählen. Da Donnerstag Girls-Day war und der WDR drüber berichten wollte und ein Mädchen in einem technischen Beruf gesucht hat, die den Girls-Day auch besucht hat und so in Richtung Technik geleitet wurde, haben sie mich eingeladen…

Ja, ich war in der 8 Klasse beim Girls-Day und habe dort schnell gemerkt – Ja, ich möchte mal einen technischen Beruf erlernen. 🙂

Und somit ging es dann ins Studio. Erst in die Maske und dann live for die Kamera. Echt aufregend. Mach ich alles richtig? Liegen die Haare? Versprech ich mich nicht? Spreche ich laut genug? Alles Fragen die mir durch den Kopf gingen. Doch alle waren am Ende zufrieden. Und joa… ich bin auch relativ zufrieden, dass ich es ohne Patzer hinbekommen habe 🙂

Ich hätte echt nicht gedacht, das hinter so einem Beitrag der Lokalzeit im WDR so viel Arbeit und Timing steckt. Es war interessant auch mal in die Tätigkeiten im Studio reinzuschnuppern.

Es war ein aufregender Tag für mich 🙂 Also wie ihr seht.. als Mädel in einer Männerdomäne wird man auch mal zum Fernsehstar und erlebt aufregende Tage. Klar ist ja auch ungewöhnlich, aber interessant – so ein Mädchen in einem typischen Männerberuf zu sehen 😉

Sonnige Grüße von eurer Amy 🙂

Von Verzweiflung zum Erfolg :)

Hey liebe Leserinnen und liebe Leser 😉

Also … nachdem ich die letzten Tage verzweifelt nach Lösungen und Ansätzen gesucht habe und ohne Ahnung an meine Arbeit gegangen bin, habe ich dennoch endlich geschafft ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen 🙂

Fangen wir mal von vorne an …

Ich bekam meine Aufgabe – Erstellen eines Platinen-Layouts mit einem besonderen Programm, damit wir eigene Platinen ätzen können und die Praktikanten es einfacher habe. -hahahaha- 🙂

Und das sollte ich so einfach ohne Plan hinbekommen? Das Programm auf Englisch, eine 386 Seitige Bedienungsanleitung (glücklicherweise auf Deutsch) und jede Menge ‚??????‘ in meinem Kopf. Dann habe ich mich mal an die Bedienungsanleitung gesetzt, mir das wichtigste rausgesucht und angefangen. Die ersten Schritte gingen flott und relativ einfach .. aber dann –

VERZWEIFLUNG. Wie bekomme ich die Bauteile größer, was bedeutet der und der Befehl und und und ..

Ich habe alles ausprobiert, jedoch war es nie das Ergebnis, welches wir uns gewünscht haben. Und nach 2 Tagen …. DA WAR ES ENDLICH SOWEIT !!! Dachte ich jedenfalls….

Dann musste noch die Farbe geändert werden, die Größe von dem Bauteil und die Breite der Leitungen .. Wieder nur tausend ‚????‘ und keine AHNUNG.

Da kann man mal sehen, welche Aufgaben man in der Ausbildung zur Elektronikern aufgetragen bekommt. Aber man lernt immer wieder neue Dinge, die eigentlich nicht geplant waren und macht viele Erfahrungen. Abwechslung darf in der Ausbildung schließlich nicht fehlen.

Auf jedenfall  – nachdem ich dann alles so hatte wie es dann auch sein sollte und ich mich immernoch frage, wie ich das hinbekommen habe (ich hatte wahrscheinlich nur Glück beim rumklicken 😉 ) war ich dann fertig. Erstmals !

Dann musste ich mich mit der Bedienung der Ätzanlage auseinander setzen und los gings. Chemie-Kittel an, schicke Handschuhe, sowie eine Schutzbrille, die einer Skibrille ähnelte und ran ans ätzen unter vollster Vorsicht!

DR.AMY am Werk :p

Gespannt haben wir die Ätzvorgänge verfolgt und siehe da .. fürs erste mal eine tolle Platine. Mit ein paar Änderungen wird die nächste Platine mit großer Sicherheit ein voller Erfolg und die nächsten Praktikanten können kommen und los löten 😉 Dann wird hoffentlich jede Praktikantin , jeder Praktikant eine funktionierende Platine löten 🙂 Das wollen wir hoffen 😉

Es war zwar kniffelig und eine große Aufgabe für mich, aber manchmal muss man eine Herausforderung annehmen um ein Erfolg zu erzielen und um stolz auf sich zu sein 🙂

Mit diesem Erfolgserlebnis verabschiede ich mich jetzt erstmal in meinen wohlverdienten Urlaub nach der Abschlussprüfung Teil 1 & dieser Verzweiflung, die mich zum Erfolg brachte.

Schöne Ostern ihr Lieben 🙂

Eure Amy

Es weihnachtet sehr :)

Hohoho ..

Wir bei HKM sind im Weihnachtsfieber 🙂 Obwohl unsere Gruppe aus 6 türkischen Kollegen besteht und neben mir, Amy noch einem deutschen, geht es ziemlich weihnachtlich bei uns zu 🙂

Neben Weihnachtsliedern am Arbeitsplatz, leckeren Plätzchen und Adventsgebäck und weihnachtlichen Teesorten, haben wir gemeinsam die Fenster dekoriert und eine Weihnachtslandschaft aufgebaut, damit eine winterliche Atmosphäre im Raum entsteht.

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Die Kollegen feiern zwar kein Weihnachten, dennoch hat auch sie das Weihnachtsfieber gepackt und sie genießen die schöne Zeit mit allen anderen die das Fest feiern 🙂

Wir schätzen es sehr, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen und die Gemeinsamkeit nicht ausbleibt.

Weihnachtliche Grüße

Amy & Musti 🙂

 

 

 

Dein Beruf, deine Zukunft.

Hey 🙂

mein Name ist Amy und ich bin 20 Jahre alt.  Ich bin jetzt im zweiten Lehrjahr zur Elektronikerin für Betriebstechnik.  Für manche vielleicht etwas untypisch – eine Frau im technischen Beruf? Wieso nicht? Jeder sollte das erlernen, was einem selber zusagt und Spaß macht. Und ich habe sehr viel Freude an meiner Arbeit. 🙂

Wie ich auf den Beruf gekommen bin ? Ja die Frage aller Fragen, die mir häufig gestellt wird…

Also .. Mathe war schon immer mein Lieblingsfach. Während andere Mitschüler/innen drüber gemeckert haben wieso es Mathe gibt, hatte ich Freude daran die Aufgaben zu lösen und rumzurechnen. Wenn ich an meine Zukunft gedacht habe, war ich mir immer unsicher was ich beruflich anstrebe. Aber eins war klar. Etwas technisches sollte es sein.

Mein Bruder, der den Beruf auch hier bei HKM gelernt hat, hatte mich gebeten Korrektur zu lesen bei seiner Dokumentation für seine Abschlussprüfung. Ich las und las und dachte mir .. „Hey, dass klingt echt interessant. Das könnte etwas für mich sein. Das könnte mir Spaß machen.“

Ich wurde immer unsicherer mit meiner Berufswahl, weil, wenn man von seiner Vorstellung gesprochen hat, etwas technisches zu erlernen, bin ich oft auf Ablehnung gestoßen oder habe keine Verständnis für meinen Wunsch bekommen, da viele Leute immer noch meinen, dass eine Frau nicht in einen „Männerberuf“ gehört .. 😦

Letztendlich habe ich mich dafür entschlossen nur auf meine Meinung zu hören und habe mich bei HKM beworben.

Und schwupps … jetzt bin ich schon im zweiten Lehrjahr.

Als meine Mitschüler davon hörten, dass ich die Schule verlasse, um das zu tun, was ich mir für meine Zukunft vorstellen kann, als Elektronikerin auf einer Hütte zu arbeiten, waren sie erstaunt aber wünschten mir Glück. Viele haben mir den Beruf nicht zugetraut, andere schon. Jetzt, wenn ich jemanden auf der Straße treffe und sie merken, wie gut ich klar komme und dass es die richtige Entscheidung für mich war, freuen sie sich für mich.

Ich kann es nur jedem raten, den Beruf zu wählen, für den man sich interessiert. Egal was andere darüber denken oder sagen. Du allein musst dich wohlfühlen, deine Zukunft leben und die Jahre bis zur Rente in diesem Beruf bleiben. Was bringt es dir, wenn man sich täglich quält zur Arbeit zu gehen und keine Freude hat. Und dass nur, damit die anderen nicht über dich reden oder urteilen.

Genau diese Menschen, die über andere urteilen, werden nach diesem Motto leben und nicht gerne zur Arbeit gehen, weil sie der Meinung anderer folgen. Dabei ist nur wichtig, dass du dich wohlfühlst und deine Arbeit gut und gerne ausführst.

Also wenn du vielleicht gerade auch vor diesem Beitrag sitzt und dir klar wird, dass andere von deinem Berufswunsch nichts halten und du deswegen eingeschüchtert bist – denk immer daran. Es ist dein Leben und deine Zukunft.. 😉

Liebe Grüße

Amy 🙂